Die richtige Fellpflege beim Hund

 

Die richtige Fellpflege ist für das Wohlbefinden und die Gesundheit Ihres Hundes sehr wichtig. Gerade eine Regelmäßigkeit in der Pflege erleichtert Ihnen selber sehr viel.
Je nach Fellart sind ganz unterschiedliche Dinge der Pflege passend für die Hunde.

Rauhaare:
Zu den Rauhaaren zählen zum Beispiel die vielen Terrier, Schnauzer, Rauhaardackel und deren unzähligen Mixe.
Das Fell muss gezupft/ getrimmt werden, das heißt, man zupft das reife, lose Haar heraus. Nur so kann dann das neue Haar wachsen. Viele Rauhaare werden irrtümlich geschoren - so verliert das Haar allerdings die wetterfeste Schutzfunktion, denn es wird weich und verwollt. Dadurch riecht der Hund oft auch sehr unangenehm, da er wenn er nass wird sehr lange nicht trocknet. Rein optisch verliert der Hund außerdem seine Farbe.

Auch Trimmfell, das lange falsch gepflegt wurde, kann man mit Geduld oft wieder aufbauen. Wird der Rauhaarhund nicht alle 8 bis 12 Wochen gezupft, juckt es ungemein und er kratzt und schrubbt sich vermehrt. Sie selber werden dann auch mehr Haare in der Wohnung finden - denn alleine schafft der Hund den Fellwechsel nicht.

Spanielfelle:
Zu den Spanielfellen gehören Cocker, Setter, Welsh Springer, English Springer, aber auch viele Mixe. Die Spanielfelle werden genau wie die Rauhaare gezupft, um das seidige Fell zu erhalten.

Hunde mit Deckhaar und Unterwolle:
Diese Hunde gibt es in kurz-, mittel- und langhaarig, zu ihnen gehören unter anderem Retriever, Bearded Collies, Collies, Tibet Terrier, Briards, Shapendoes, Berner Sennenhunde, Elos, Shitzus, Schäferhunde, Bobtails, Leonberger und viele mehr. Sie müssen sehr sorgfältig gebürstet und am besten zweimal im Jahr von der losen Unterwolle befreit werden. Wird die Unterwolle nicht entfernt, funktioniert die ansonsten optimale Klimafunktion des Hundefells nicht mehr. Außerdem bildet sich bei vielen Hunden sonst auch noch sehr schnell Filz, sodass kaum noch Luft an die Haut des Hundes gelangt.

Langhaarige Hunde ohne Unterwolle:
Zu den Hunden ohne/ mit sehr wenig Unterwolle gehören zum Beispiel der Yorkshire Terrier, Malteser und der Havaneser. Auch diese Hunde müssen ganz sorgfältig gekämmt werden, um einem Knotenmeer vorzubeugen.

Doodle & Co:
Zur Zeit sind Hunde wie Pudel-, Malteser- oder Havanesermischlinge in “Mode”. Gerade eine Kombination von mehreren pflegeintensiven Fellen muss gut gekämmt/ entwollt oder je nach Mix auch geschoren werden.

Scherhunde:
Dann gibt es noch die klassischen Scherhunde, wie zum Beispiel den Pudel, den Lagotto oder den spanischen Wasserhund, deren endlos nachwachsendes Fell muss auch sorgfältig gebürstet und von Zeit zu Zeit nach Wunsch gekürzt werden.

 

Kurzum: ein richtig gepflegter Hund fühlt sich bei Wind und Wetter wohl und sieht toll aus!

 

Bei Fragen zur richtigen Fellpflege wenden Sie sich gerne an:

Michaela Derks
Fachgerechte Hundepflege
Hundesalon Fell im Glück
Hägerstraße 242
48161 Münster
02533 - 933 669