Da wir Wert auf eine unabhängige Prüfung legen, werden an unseren Schulen keine schulinternen Abschlussprüfungen durchgeführt. Wir bereiten unsere Schüler daher intensiv auf die Prüfung des Ältesten Verbandes der Tierheilpraktiker Deutschlands vor.

Die Prüfungsrichtlinien dienen dem Nachweis eines Mindestwissens, welches ein Tierheilpraktiker zur Führung einer Tierheilpraxis haben sollte.

Die Kenntnisüberprüfung besteht aus vier Prüfungsteilen:

  • Facharbeit
  • schriftliche Prüfung
  • praktische Prüfung
  • mündliche Prüfung

Wird ein Prüfungsteil nicht bestanden, muss nur der betreffende Teil wiederholt werden.

 

Facharbeit
Die Facharbeit soll die fachliche Qualifikation des Prüfungsteilnehmers zeigen. Sie soll physiologische, pathologische, therapeutische und naturheilkundliche Bereiche oder Bereiche, mit denen der Tierheilpraktiker im Rahmen seiner Tätigkeit konfrontiert sein kann, umfassen.
Der Prüfling kann ein Thema – in Absprache mit dem Verband – selbst suchen. Hierbei dürfen auch außergewöhnliche Themen – wie z. B. über Reptilien, Vögel, Zootiere – gewählt werden.
Im Unterricht wird ausführlich über das Erstellen einer Facharbeit gesprochen.

 

Schriftliche Prüfung
Die Fragen werden ohne Ausnahme aus dem z. Zt. geltenden Fragenkatalog des Ältesten Verbandes der Tierheilpraktiker entnommen. Ein Auszug aus dem gültigen Fragenkatalog ist veröffentlicht und in der Geschäftsstelle des Verbandes zu erwerben.

 

Praktische Prüfung
Hier wird am Hund überprüft, ob Untersuchungsgänge, Diagnostik und Therapievorschläge selbstständig und eigenverantwortlich durchgeführt werden können.

 

Mündliche Prüfung
Die mündliche Prüfung findet vor einer Prüfungskommission des Verbandes statt.

 

Das erfolgreiche Bestehen der Prüfung vor dem Ältesten Verband der Tierheilpraktiker Deutschlands berechtigt Sie als Mitglied des Verbandes, sich mit dem Verbandszeichen auszuweisen.